Positive Psychotherapie (nach Prof. N. Peseschkian)

„Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über Deinem Haupte fliegen, kannst Du nicht ändern. Aber dass sie Nester in deinen Haaren bauen, kannst Du verhindern.“ (Chinesische Weisheit)

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In der positiven Psychotherapie werden Therapieelemente aus der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie und der Verhaltenstherapie genutzt, unter dem Grundverständnis eines positiven Menschenbildes. Jeder Mensch besitzt positive Grundfähigkeiten wie Vertrauen, Hoffnung und Geduld haben, Beziehungen eingehen und lieben können, wie auch die Fähigkeit zu lernen, zu reflektieren und sich in seiner Persönlichkeit zu entwickeln. Diese Fähigkeiten können in der Therapie neu entdeckt und weiterentwickelt werden.

Gleichwohl kann eine veränderte Sichtweise beim Verarbeiten von Konflikten und Krankheiten helfen, positive Aspekte zu erkennen und den Umgang und das Verständnis damit zu verbessern.

Dabei werden häufig Geschichten und Metaphern als therapeutische Mittel eingesetzt. Das Geschichtenerzählen kann eine Art Spiegelfunktion übernehmen, um dem Zuhörer die Konfrontation mit seinen eigenen zwischenmenschlichen und innerseelischen Konflikten zu erleichtern. Durch den Standortwechsel in die Rolle des Zuhörers/ Betrachters können belastende Lebensthemen besser verstanden und bearbeitet werden.