Psychoonkologie

„Patienten tragen ihren eigenen Arzt in sich. Sie kommen zu uns und wissen nichts von dieser Wahrheit. Das Beste was wir tun können, ist, dem inneren Heiler unserer Patienten die Chance zu geben, seine Arbeit zu tun.“ (Albert Schweitzer)

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Die Diagnose Krebs ist für die meisten Menschen ein Schock.
Mit dieser Diagnose verbinden viele Betroffene und deren Angehörige den Gedanken an Tod und Sterben. Obgleich sich die Therapiemöglichkeiten in den vergangenen Jahrzehnten fortwährend verbessert haben, löst diese Diagnose Angst aus.

Gleichzeitig können Fragen auftreten:

Warum gerade ich? Werde ich wieder gesund? Was habe ich falsch gemacht? Kommt der Krebs irgendwann wieder? Verändert sich mein Leben durch den Krebs?
Finde ich wieder in mein gewohntes Leben zurück? Was kann ich tun? Wo finde ich Hilfe? Welche Risiken und Nebenwirkungen hat die Krebstherapie?
Werde ich vollständig aufgeklärt? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Welche Alternativen gibt es?

Und viele Fragen mehr!            

Diese Erkrankung verändert ganz plötzlich das Leben und bestimmt den Tagesablauf. Der Alltag wird von der Therapieplanung mit den notwendigen Untersuchungen und  Behandlungen bestimmt. Gefühle von Fremdbestimmtheit und Hilflosigkeit, verbunden mit Zukunftsunsicherheiten, sind häufig belastende Begleiter.

Aber auch klinisch relevante psychische Störungen wie depressive Symptomatik und/oder  Angstsymptome (Anpassungsstörung, Posttraumatische Belastungsstörung) können bei einer schweren körperlichen Erkrankung entstehen. Direkt nach der Diagnosestellung sind akute Belastungsreaktionen mit Überaktivität, Panikreaktionen, Gefühl der „Abwesenheit“ oder Desorientiertheit nicht selten.

In dieser Lebenskrise möchte ich Sie als Ärztin und Psychoonkologin unterstützen und begleiten.

Neben der Therapie der psychisch belastenden  Symptomatik erarbeiten wir gemeinsam weitere Themen und Ziele der Behandlung, diese können sein:

  • Stärken der Eigenkompetenz im Umgang mit der Erkrankung und den erforderlichen Behandlungsmaßnahmen
  • Entwickeln und Stärken persönlicher Bewältigungsstrategien
  • Lindern belastender Begleitsymptome, die durch Chemo- und/oder Strahlentherapie hervorgerufen werden können
  • Unterstützen gesundheitsförderlichen Verhaltens
  • Aktivieren und Stärken vorhandener Ressourcen (Familie, Freunde, Hobbies)
  • Erlernen von Entspannungsverfahren, Anleiten zur Selbsthypnose